In dieser Folge von »How it works« erklärt Professorin Sonia Lippke, wie Einsamkeit entsteht und was wirklich gegen sie hilft.

Mensa zur Mittagszeit, alle Tische sind besetzt, überall wird geredet und gelacht. Und du sitzt allein und weißt nicht, ob und wie du dich dazusetzen und ein Gespräch anfangen sollst. Etwa die Hälfte der jungen Erwachsenen in Deutschland fühlt sich einsam, rund 12 Prozent stark. Einsamkeit heißt nicht, dass niemand da ist. Sie entsteht in der Lücke zwischen der Nähe, die wir uns wünschen, und der, die wir tatsächlich erleben und am meisten schmerzt sie oft da, wo eigentlich Verbundenheit sein sollte: in Freundschaften, in denen nur noch Oberflächliches ausgetauscht wird, oder in einer Beziehung, in der man sich fremd fühlt. Bleibt das Gefühl dauerhaft, wird es zum Gesundheitsrisiko und erhöht die Wahrscheinlichkeit für Depressionen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
In dieser Folge von »How it works« sprechen wir mit Sonia Lippke, Professorin für Gesundheitsförderung und Prävention an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, darüber, wann Alleinsein guttut und wann es kippt, warum verlässliche Unterstützung mehr zählt als der perfekte Freundeskreis und wie man vorbeugt, bevor Einsamkeit chronisch wird. Mit konkreten Strategien für alle, die das Gefühl kennen: Ich bin ständig unter Leuten und fühle mich trotzdem allein.
Hier reinhören in die neue Folge des Podcasts How it works:
#howitworks?
Klar: wir alle fragen uns manchmal, wie das alles nur funktionieren soll. Deswegen gibt es die Kampagne #howitworks, präsentiert von Die Techniker. Neben dem Content Hub gibt es auch Raum für digitalen Austausch, Inspiration und Weiterentwicklung. Je einen Abend widmen wir uns in Live-Talks an verschiedenen Hochschulen einem Thema intensiv – zum Beispiel Leistungsdruck oder Prokrastination.